Altair Capital
Eine digitale Präsenz für einen Vermögensverwalter: editoriale Serif-Typografie, Architektur-Fotografie und eine Ruhe, die Vertrauen aufbaut, bevor das erste Gespräch stattfindet.
Herausforderung
Altair Capital verwaltet private Mandate ab siebenstelligen Summen. Die Zielgruppe entscheidet nicht über Feature-Listen, sondern über Anmutung: wirkt dieses Haus so souverän wie die Bank, die es ersetzen soll? Das Risiko: jede Fintech-Ästhetik wirkt zu jung, jede Banken-Ästhetik wie ein PDF von 2009.
Ansatz
Wir bauten die Marke wie einen Geschäftsbericht: tiefes Grün als Hausfarbe, eine editoriale Serif für die Stimme, Schwarzweiß-Architekturfotografie in Bogenfenster-Formen als wiederkehrendes Motiv. Kein Chart-Theater auf der Startseite; die Zahlen stehen als stille Zeile unter dem Claim.
Vertrauen entsteht nicht durch mehr Information, sondern durch die Ruhe, mit der sie steht.
Prozess
≈ 3.5w / Phase · Σ 14 Wochen- Phase 01≈ 3.5w
Marken-Audit: welche Signale senden die Häuser, denen die Zielgruppe heute vertraut? Typografie, Fotografie, Sprachton.
- Phase 02≈ 3.5w
Design-System: Serif-Display + Grotesk-UI, Bogen-Motiv als Bildsprache, Grün-Gold-Palette mit klaren Kontrast-Regeln.
- Phase 03≈ 3.5w
Build: statisch generierte Seiten, CMS für Mandate-Texte, saubere Semantik für Vermögens-Suchanfragen.
- Phase 04≈ 3.5w
Performance-Pass: Bild-Pipeline für die Architektur-Fotografie, Font-Subsetting, Lighthouse-100 Desktop erreicht.
Ergebnis
Das Konzept zielt auf einen Auftritt, der im ersten Eindruck wie ein etabliertes Haus liest und technisch wie 2026 lädt: Lighthouse-100, keine Layout-Sprünge, jede Seite unter einer Sekunde interaktiv.
Was wir geliefert haben.
Kein „wir waren dran“-Bericht. Konkrete Artefakte, die am Ende der Engagement im Repository, im CMS und auf der produktiven Domain stehen.
Brand · Design
- Editorialer Type-Stack (Serif + Grotesk)
- Bild-Regie Architektur-Fotografie
- Component-Library
Engineering
- Next.js App-Router Frontend
- Sanity-CMS für Mandate- und Team-Inhalte
- Bild-Pipeline mit AVIF/WebP + Art-Direction
Operations
- CI/CD Pipeline
- Lighthouse-100 Monitoring
- 30/60/90 Post-Launch-Sprint
Konzept-Studie: Zielwerte, keine verifizierten Live-Daten.
Performance
Lighthouse-100 Desktop als Vorgabe, nicht als nachträgliches Optimierungsziel
Anmutung
Der erste Eindruck muss wie ein etabliertes Haus lesen, nicht wie ein Startup-Template
Ruhe
Kein Chart-Theater, keine Hover-Spielerei: die Zahlen stehen still unter dem Claim
Regulatorisch
Annahme: FINMA-konforme Sprache, keine Rendite-Versprechen, jede Kennzahl belegbar.
Performance
Lighthouse-100 Desktop als Vorgabe vor dem ersten Build-Tag, nicht als spätere Politur.
Bild-Disziplin
Nur Architektur und Material, keine Stock-Menschen mit Handschlag.
Stack
Statisch generiert, CMS nur für Texte: keine Client-Datenbank, kein Login im Scope.
Schwarzweiß-Architekturfotografie in Bogenfenster-Formen als wiederkehrendes Marken-Motiv.
Live-Chart im Hero: funktional beeindruckend, aber jede Kurve wirkt wie ein Versprechen, das Compliance nicht erlaubt.
Tiefes Grün als Hausfarbe mit Gold nur für Handlung (Buttons, Linien): ein Farbcode, den die Zielgruppe kennt.
Fintech-Gradient-Ästhetik: signalisiert Startup, nicht Verwaltung von Familienvermögen.
Editoriale Serif für Headlines, Grotesk nur im UI-Layer: die Site liest wie ein Geschäftsbericht.
Generic Inter über die ganze Site: würde die Marke gegen jede Neo-Bank austauschbar machen.
So wäre der Plan nach dem Launch: 30 Tage Politur, dann ein Quartals-Rhythmus für neue Mandate-Seiten und Team-Porträts. Die Texte pflegt das Haus selbst im CMS; wir kommen für gezielte Erweiterungen zurück, nicht für die tägliche Pflege.
